Neue virtualisierte Umgebungen von Microsoft
Nun haben die Forscher von Microsoft gleich zwei Innovationen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, die in virtualisierten Umgebungen zum Einsatz kommen sollen. Das besondere an diesen Projekten ist, dass sie Zeit und Strom sparen sollen. Namentlich lauten die Umgebungen Bunker-V und LiteGreen.
Bunker-V soll in virtualisierten Umgebungen dafür zuständig sein, dass der Umfang der Trusted Computing Base reduziert wird. Somit soll nämlich die Anfälligkeit des ganzen Systems verringert werden. Das Trusted Computing Base, kurz auch TCB genannt, ist gleichzeitig die Hardware und Software, die mitunter das System kontrolliert. Sobald hier Probleme auftreten, könnte das komplette System – zum Beispiel eine Server-Architektur – einstürzen. Daher zählt das TCB auch zum wichtigsten Kern.
Boot-Vorgang wird kürzer
Microsofts Bunker-V soll eine Methode darstellen, die den Virtual Machine Monitor und die Partitionen aus Systemsicht reduzieren sollen. Laut Microsoft soll die TCB um insgesamt 79 Prozent heruntergesetzt werden. Weiterhin sind Forscher der Meinung, dass ein merklicher Effekt bei dem ganzen Prozess zustande kommen kann, der für den Anwendbar direkt spürbar sein soll: Die Bootzeit soll nämlich drastisch verkürzt werden. Somit wird der Weg geebnet, in Serverumgebungen effizienter zu arbeiten als je zuvor.
Strom sparen mit LiteGreen
Das andere Projekt von Microsoft, nämlich LiteGreen, ist für den Energieverbrauch zuständig. Dadurch, dass der Virtualisierungsgrad bei ungenutzten Desktop-Ressourcen gestärkt wird, kann der Stromverbrauch drastisch eingedampft werden. Bisher war es üblich Desktops in den Ruhezustand zu versetzen. Dies soll nicht mehr geschehen. Mit Hilfe von LiteGreen sollen Anwender-Umgebungen in eine Virtual Machine umgewandelt werden.
Schlagwörter: Virtualisierung







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