KAMP will in die Cloud-Branche einsteigen
Der aus Oberhausen stammende Serviceprovider KAMP, bekannt als zertifizierter Dienstleister der Medizinbranche, möchte laut den neuesten Informationen gegen Unternehmen wie Google oder Amazon antreten. Um dies zu erreichen, entwickelte sie eine eigene Virtualisierungslösung mit dem Namen Virtual-Core.
Alle Kunden des Dienstleisters haben ab dem heutigen Monat die Möglichkeit, über diese Lösung virtuelle Rechenzentren anzulegen. Die Virtualisierungslösung Virtual-Core soll für den Anwender freie Leistungsanpassungen, die Wahl des Betriebssystems, Konfiguration und Verwaltung ermöglichen. Hinzu kommt noch, dass KAMP mit der Recovery Point-Technologie ein Backup-Tool entwickelt hat, um benutzergesteuerte Zustandssicherungen auf der Blockebene der virtuellen Festplatte angelegen zu können. Somit besteht die Möglichkeit, virtuelle Server zu einem beliebigen Punkt in der Vergangenheit wiederherstellen zu lassen.
Virtual Core bringt seine ganze Leistung zum Augenschein, wenn es um die Virtualisierung von ganzen Rechenzentren geht. Virtuelle Server können hier innerhalb eines Ressourcen-Kontingents angelegt, konfiguriert und verwaltet werden. Sehr vorteilhaft könnte auch die sogenannte Mandantenfähigkeit zum Beispiel für Systemhäuser darstellen, die es ermöglicht, Kunden auf einer zweiten Ebene zu bedienen.
Alle Dienste des Serviceproviders KAMP werden über das eigene Rechenzentrum betrieben, das über ein eigenes Backbone verfügt und mit ausgesuchten Peerings an den wichtigsten deutschen Peering-Punkten DE-CIX (Frankfurt) und E-CIX (Düsseldorf) ausgestattet ist. Die Verfügbarkeit wird mit 99,99 Prozent angegeben. Somit ist gewährleistet, dass die Ausfälle so gering wie möglich sein werden. Infrastrukturtechnisch wird komplett auf IPv6 gesetzt und die Vernetzung erfolgt über Glasfaser, VPN, Standleitung, SDSL oder ADSL.
Schlagwörter: Cloud, Virtualisierung







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