Oracle baut seine Virtualisierungs-Plattform aus
Der berühmt berüchtigte Softwarehersteller Oracle aus Silicon Valley hat nun bekannt gegeben, dass „Virtual Desktop Infrastructure“ in der Version 3.2 auflaufen wird. Zu den Erneuerungen nannte das Unternehmen weltweites Hot-Desking, erweiterte Video- und Audiofunktionen sowie eine Verbesserung bei der Administration von virtuellen Desktop-Umgebungen.
Hot-Desking
Das erste Leistungsmerkmal, Hot-Desking, wird in Zukunft Administratoren ermöglichen, mehrere Virtual Desktop-Umgebungen zu verbinden, um so den Anwendern ihren Arbeitsplatz unabhängig von ihrem Standort zur Verfügung zu stellen. Desweiteren können auch mehrere verteilte User Directories unter einer Virtual Desktop-Umgebung eingerichtet und verwaltet werden. Oracle hofft hiermit, Service-Providern und Unternehmen mit Directory-Architekturen Unterstützung zu leisten.
Weitere Erweiterungen
Oracle nannte bei seinen Erweiterungen in den Verwaltungsfunktionen das sogenannte Memory Sharing, besser bekannt als Memory Ballooning. Mit dieser Funktion soll es möglich sein, Ressourcen, die vom Server ausgehen, besser ausnutzen zu lassen und die Zahl der virtuellen Desktops auf einem Hypervisor zu erhöhen. Mit Hilfe der integrierten Windows Virtual Desktop-Provisionierung will das Unternehmen eine schnelle Bereitstellung virtueller Windows-Desktops erreichen. Oracle ließ außerdem verlauten, dass in der Backup- und Restore-Sparte die Wiederherstellung von System-Einstellungen und die Storage-Auslastung verbessert wurden.
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