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Interxion plant Frankfurt 7 direkt nach Fertigstellung von Frankfurt 6

Veröffentlicht am 19. August 2010 – 20:00Kein Kommentar

Interxion plant Frankfurt 7 direkt nach Fertigstellung von Frankfurt 6Das an der Hanauer Landstraße in Frankfurt errichtete Gebäude ist nicht allzu auffällig, jedoch innerlich umso mehr. Wenn man von seiner Notstromversorgung ausgeht, so können rund 35.000 Einwohner auf einem Schlag versorgt werden. Das mit Diesel angetriebene Notstromgerät kann so viel Energie erzeugen wie eines der größten Solarkraftwerke in Hessen. Bei der Kühlung angekommen, können mit dieser Rechenzentrumsanlage rund 110.000 Kühlschränke betrieben werden.

Auch verfügt die Anlage über Löschgas, die in der Menge zehn Feuerwehrzüge ohne Probleme füllen könnten. All dies sind Daten, die vom Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH in Frankfurt mehr zur Illustration dient als zur Verwaltung von Rechenzentren.

Frankfurt 6 errichtet

Interxion hat nun, um genau zu sein, das sechste Rechenzentrum in Frankfurt errichtet. Daher auch der Name „Frankfurt 6“.  Insgesamt besitzt die Anlage eine Fläche von rund 1600 Quadratmetern und bietet Platz für Hochleistungsrechner von Finanzdienstleistern und Betreibern von Telekommunikationsnetzen und soll laut den internen Angaben 18 Millionen Euro verschlungen haben. Das Unternehmen rechnete mit 10.000 Euro pro Quadratmeter Rechenzentrumsfläche, zusätzlich noch mit Büroflächen und ähnliches.

Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass Interxion sein Flächenangebot, aufgrund der steigenden Nachfrage seitens der Finanzdienstleister und Netzbetreibern, weiter ausbaut. Alle Rechenzentren, die in der Vergangenheit errichtet wurden, seien laut dem Unternehmen „brechend voll“ mit Rechnern. Besonders der Internetknoten-Betreiber De-Cix ist stark vertreten.

Frankfurt 7 ist geplant

Technisch gesehen befindet sich unter dem Anbau rund 5000 Kilometer Glasfaserkabel mit steigender Tendenz. Laut Intenxion sollen jedes Jahr 1000 Glasfaserkabel-Verbindungen hinzu kommen.

Um der steigenden Nachfrage entgegen zu kommen, hat der Rechenzentrumsanbieter eine Baugenehmigung für eine weitere Fläche beantragt. Rund 8000 Quadratmeter sollen angefragt worden zu sein, um das nächste Projekt „Frankfurt 7“ realisieren zu können. Die Verwirklichung soll schon nächstes Jahr stattfinden.

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