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Citrix weitet auf Desktop-Virtualisierung aus

Veröffentlicht am 1. September 2010 – 21:56Kein Kommentar

Citrix weitet auf Desktop Virtualisierung ausCitrix Systems, der weltweit führende Anbieter von Infrastrukturlösungen zur Anwendungsbereitstellung, wird laut den neuesten Informationen demnächst für seinen Xen-Desktop einen Client-Hypervisor inklusive Funktionen für die Verwaltung und Sicherheit anbieten. Damit steht das Unternehmen direkt in Konkurrenz mit VMWare.

Um das derzeitige Konzept zu verwirklichen will Citrix Systems Ende September das Feature Pack 2 des Produkts Xen Desktop 4 kostenlos für all seine Kunden bereitstellen. Die Software des Unternehmens ist darauf konzipiert den kompletten Desktop ins Rechenzentrum zu bringen, zusammen mit dem Betriebssystem und Provisioning. Verwirklicht wird das Ganze unter anderem durch ein Image, das auf einem zentralen Server gesichert ist und das Betriebssystem sowie Anwendungen zur Verfügung stellt.

Fließender Übergang von privat zu beruflich

Der sogenannte Xen Client ist ein Client-Hypervisor. Dieser erlaubt es, auf einem beliebigen Endgerät diverse virtuelle Desktops zu bedienen und gleichzeitig Anforderungen in Bezug auf Sicherheit und Verwaltbarkeit entgegenzunehmen. Um die Backup-Sicherheit muss sich niemand Sorgen machen. Jegliche Daten werden permanent gesichert. Alle Anwender des Systems können entscheiden, ob sie online oder offline arbeiten wollen, ohne dabei sich an- oder abmelden zu müssen. Weiterhin ist die Software so eingestellt, dass sie alle Synchronisierungsarbeiten automatisch übernimmt. Damit ist die Möglichkeit geschaffen, mit demselben Rechner zwischen privat und beruflich zu wechseln, indem die jeweilig passende Umgebung ausgesucht wird.

Sicherheit wird hochgeschrieben

Die Software Xen Vault kann alle Daten des Benutzers automatisch und transparent in einem gesicherten Ordner speichern. Das Unternehmen verspricht, dass dieser Ordner vor Außenangriffen komplett geschützt ist. Desweiteren werden alle laufenden Applikationen auf dem Server verschlüsselt, die von Xen App oder von Microsoft App-V kommen. Hinzu kommt noch, dass Xen Vault sowohl virtuelle als auch physische Desktops unterstützt. Somit ist gewährleistet, dass Mitarbeiter verhindern können, von fremden Personen Software installiert zu bekommen.

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