Interxion Rechenzentrum Frankfurt 6 braucht Strom wie eine Stadt
Das neue Rechenzentrum Frankfurt 6 welches in zwei Monaten seinen Dienst aufnimmt erhielt extra eine Mittelspannungsschaltanlage, damit die Mainova der Firma Interxion vorsorglich 14 Megawatt mehr zur Verfügung stellen kann. Der Strombedarf der schon bestehenden Rechenzentren bei Interxion erhöht sich, da die Kunden durch neuere Servermodelle einen höheren Stromverbrauch haben. Dabei ist Frankfurt 7, ein weiteres Rechenzentrum von Interxion, auch schon in Planung.
Sicheres Stromnetz
Die Rechner welche bisher eingesetzt sind benötigen 48 Millionen Kilowattstunden, dies entspricht einem Stromverbrauch einer Stadt mit 70.000 Einwohnern. Frankfurt verfügt über eines der sichersten Stromnetze Europas. Im Jahr fehlt in Frankfurt 1,4 Minuten der Strom, der Bundesdeutsche Schnitt liegt bei 18 Minuten.
Im ganzen Stadtgebiet hat die Mainova 3100 Mittelspannungsschaltanlagen gebaut. Diese Schaltanlagen ermöglichen es erst in den Häusern den Strom auf 220 Volt zu transformieren. Alle Hochhäuser in Frankfurt verfügen über mehrere solcher Anlagen. „Die Rechenzentren sind für Frankfurts Wirtschaft genauso wichtig und bedeutend wie der Hauptbahnhof, das Frankfurter Autobahnkreuz oder der Flughafen“ teil Wirtschaftsdezernent Markus Frank überzeugt mit.
Schlagwörter: Frankfurt, Frankfurt 6, Interxion, Stromnetz







Kommentare