HP: Mehr Rechenzentrums-Ressourcen
In Las Vegas hat Hewlett-Packard (HP) vor kurzem eine Reihe von Innovationen und Entwicklungen für seine Rechenzentren angekündigt. Dabei ging es insbesondere um die sogenannte „Converged Infrastructure“, die nun genauer erläutert wird.
Die strategische Bezeichnung von HP geht auf ein Architekturkonzept zurück, das besonders auf eine effizientere Nutzung von Rechenzentrums-Ressourcen zu Nutze führen will. Der Aufbau des Konzeptes basiert insgesamt auf vier Ebenen. Es soll eine gemeinsame Management-Plattform für unterschiedliche Betriebssysteme geschaffen werden, eine per Virtualisierung einheitliche Netzwerkinfrastruktur, eine Einführung eines Rechenzentrum-übergreifenden Energiemanagements sowie die Schaffung virtueller Ressource-Pools mit Speichern und Servern.
HP möchte die effizientere Nutzung der Ressourcen auf zwei Beinen aufbauen: Auf der einen Seite die umfangreiche Anwendung des Prinzips der Virtualisierung und auf der anderen Seite die Einbindung der Ressourcen in ein einheitliches Managementsystem mit hohem Automatisierungspotenzial.
Fünf neue Produktgruppen werden von HP vorgestellt
- Insgesamt sollen drei neue Rackmount-Server und sieben Blade-Server der ProLiant G7 Serie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Diese basieren auf Highend-Prozessoren von Intel und AMD und sollen einen Arbeitsspeicher von bis zu 2 Terabyte besitzen.
- Weiterhin soll ein Netzwerkmodul mit dem Namen „Virtual Connect FlexFabric“ die Produktreihe ergänzen. Dieser wird mit Fibre Channel, iSCSI und Ethernet Speichernetze und LANs ansprechen können.
- Die Speicherfamilie EVA (Enterprise Virtual Array) wird um einen Speichercluster erweitert, sodass bis zu zwei Petabyte Daten gespeichert werden können.
- Eine Daten-Deduplizierungs-Software namens StoreOnce wird eingeführt.
- Um das Energiemanagement zu organisieren, kommt eine Software namens Intelligent Power Discovery zum Einsatz.
Fazit
Die Produktvorstellungen bringen den Anschein mit, dass hierdurch nur die Oberklasse angesprochen wird. Jedoch ist HP der Meinung, dass auch mittelständische Unternehmen von der neuen Architektur profitieren könnten.
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